IKEA: die beeindruckendsten Touchpoints des globalen Marktführers im Möbelhandel

Für Billy, Pax und Köttbullar müssen Kunden durchschnittlich 3.5 Kilometer vom Eingang bis zur Kasse zurücklegen. Trotzdem zählt IKEA im weltweiten Einzelhandel zu den Top Ten der wertvollsten Unternehmensmarken. Der Möbelkonzern IKEA wurde 1943 von Ingvar Kamprad in Schweden gegründet. Heute ist der schwedische Einrichtungskonzern globaler Marktführer im Möbelhandel. Die USA sind für IKEA weltweit der zweitwichtigste Markt, nur noch übertroffen von Deutschland als umsatzstärkstes Land, mit einem Umsatz von 5,305 Milliarden Euro.

IKEA

1. IKEA Filiale1

Vier Buchstaben und die auffäligen Farben Blau und Gelb. IKEA ist mit Abstand die stärkste Marke unter den Möbelhäusern. Der Markenname IKEA ist dabei nur eine Abkürzung. IK sind die Initialen des Gründers Ingvar Kamprad, E steht für Elmtaryd, den Namen des Hofes, auf dem er aufwuchs, und A für Agunnaryd, Kamprads Heimatdorf. 1974 wurde das erste deutsche Möbelhaus in Eching eröffnet. Aktuell gibt es in Deutschland 55 Filialen und damit mehr als in jedem anderen Land. Weltweit zählt IKEA ingesamt 458 Filialen.

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2. IKEA BILLY Regal2

Billy ist nicht nur den IKEA-Fans ein Begriff. BILLY‘s Erfinder ist vielleicht kein bekannter Designer, aber in der IKEA Welt ist Gillis Lundgren allen ein Begriff – er zählte zu den ersten Mitarbeitenden von IKEA. Das Bücherregal wird seit 1978 vom schwedischen IKEA Lieferanten Gyllensvaans Möbler produziert. Seitdem sind schätzungsweise über 78 Millionen Stück über die IKEA-Theken gegangen. Weltweit wird alle zehn Sekunden ein BILLY-Regal verkauft. Jährlich verkauft IKEA rund 7 Millionen BILLY weltweit.

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3. IKEA Namen3

Ein Markenzeichen von IKEA sind die Namen der Möbel. IKEA-Gründer Ingvar Kamprad leidet unter einer Zahlenschwäche. Daher haben alle IKEA-Produkte Namen und nicht Nummern. Diese sind allerdings keine Fantasieprodukte: In Schweden sind gleich zwei Mitarbeiterinnen nur damit beschäftigt, neue Namen zu finden – auf der Landkarte. Sofas, Sessel oder Couchtische tragen meist schwedische Ortsnamen, während Teppiche hingegen nach dänischen Orten benannt sind. Und Badezimmerartikel erhalten Ihre Bezeichnung logischerweise von Flüssen und Seen.

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4. IKEA Katalog4

Der IKEA-Katalog wurde jeden Herbst in Millionen von Haushalten sehnlichst erwartet. Den 300-Seiten-Schmöker gab es in 29 Sprachen. 2020 erschien der Katalog in seiner letzten Druck-Version, seither gibt es ihn nur noch digital und als App. Ein weiterer Superlativ aus dem Hause IKEA: Mit einer Auflage von 220 Millionen Exemplaren ist es das meistverbreitete Buch der Welt.

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5. IKEA Warenlager5

Die Preise im ersten IKEA Katalog waren so niedrig, dass die Menschen anfangs Zweifel bei der Qualität der Produkte hatten. Daher beschloss Ingvar, eine alte Werkstatt in Älmhult in eine Möbelausstellung zu verwandeln, in der die Menschen die Produkte ansehen und ausprobieren konnten, bevor sie diese bestellten. 1956 gab es erstmals die Idee, die Beine des LÖVET Tischs abzumontieren. Dies führte zum Konzept der Selbstmontage und dem flachen Paket.

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6. IKEA Food6

IKEA ist mittlerweile nicht nur für seine Möbel bekannt, sondern auch für schwedische Gerichte und Lebensmittel. Ein Drittel der Kunden besucht den schwedischen Möbelgiganten wegen des Essens. Ingvar Kamprad dachte schon früh daran, dass ein leerer Magen nicht gerne shoppen geht. Also etablierte er Restaurants in seinen Märkten. Mit großem Erfolg: Dank Köttbullar & Co. zählt IKEA auch zu den zehn größten Fastfood-Anbietern der Welt. IKEA verkauft pro Jahr rund 150 Millionen Köttbullar weltweit.