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5 Fragen an Björn Lipski – Marketingleiter bei Glorit Bausysteme

Interview mit Björn Lipski von Glorit Bausysteme

Björn Lipski ist Marketingleiter bei der mehrfach als bester Bauträger Österreichs ausgezeichneten Glorit Bausysteme in Wien. In 5 knackigen Fragen sprechen wir mit ihm über Qualitäts- und Leistungsversprechen einer Marke und die Chance, aus dem Schatten zu treten.

Björn, danke, dass du dir die Zeit genommen hast! Was ist deiner Ansicht nach der beste Weg, um Mitarbeiter als Markenbotschafter zu gewinnen?

Besonders gute Markenbotschafter sind vor allem diejenigen MitarbeiterInnen, die sich besonders mit den Unternehmenswerten identifizieren und die in ihrer eigenen Wahrnehmung vielleicht auch „endlich einmal aus dem Schatten treten können“.
Jedes Unternehmen sollte besonderes Augenmerk auf die Auswahl der Markenbotschafter legen und am besten eine „bunte Mischung“ schaffen. Wichtig ist hierbei die Wichtigkeit dieser Position zu transportieren.
Markenarbeit ist kein lästiges Übel, das man mal „eben so“ miterledigt, sondern akribische und wertvolle Arbeit, die auch den künftigen Erfolg des Unternehmens sichert – und nicht zuletzt auch Spaß macht und dabei den Teamgedanken und den Zusammenhalt fördert. Letzteres wird gar so oft vergessen, ist aber ein wichtiges Momentum und genau deshalb ist das ein wichtiges Argument um Mitarbeiter als Markenbotschafter zu gewinnen.

Welche Herausforderungen siehst du heute im Bereich Branding im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten?

Durch die zunehmende Digitalisierung ist es zwar möglich geworden, ein Markenbild schneller und gezielter aufzubauen – allerdings ist aber eben auch die Marke gläserner
als noch vor einigen Jahren. D.h., es ist heute umso wichtiger, die Qualitäts- und Leistungsversprechen der Marke auch einzuhalten, sonst bröckelt das Markenbild
schneller, als einem lieb ist.

Gibt es deiner Erfahrung nach Unternehmensbereiche, in denen es schwieriger ist als in anderen, Mitarbeiter für eine Marke zu gewinnen?

Interessanterweise ist es aus meiner Erfahrung gerade in den Abteilungs- und Teamleitungsebenen am schwierigsten, die grundsätzliche Akzeptanz für die Markenarbeit aufzubauen.
Ich habe da lediglich eine Vermutung, warum das so sein könnte. Spannend ist es allemal 😉

Wie würdest du mit nur einem Argument jemanden von der Wichtigkeit des Themas „Marke“ überzeugen?

Ohne Marke kein Wachstum.

Wenn du nicht für Glorit arbeiten würdest, für welche Marke wärst Du gerne tätig und warum?

Ich kann mir aktuell nichts Spannenderes vorstellen (wirklich!). Aber ich hatte einmal das Ziel, für eine Ausrüstermarke meiner Hobbies Tennis oder Skifahren zu arbeiten – Head zum Beispiel.

Björn Lipski – vielen Dank für das Interview und alles Gute!

Interview mit Sandra Rosenfelder von Kastner & Oehler

Sandra Rosenfelder – Markenmanagerin bei Kastner & Öhler

Ein fusseliger Mund und ein Kind, das sich weigert, Eis zu essen – was das mit Marken zu tun hat, haben wir von Sandra Rosenfelder erfahren. Als Markenmanagerin bei Kastner & Öhler, “Österreichs schönstem Modehaus”, arbeitet sie täglich daran, die Marke eines der größten Mode-Anbieter in Österreich an allen Kontaktpunkten erlebbar zu machen.

Interview mit Felicitas Morhart

Interview mit Prof. Dr. Felicitas Morhart – Gründerin des Swiss Center for Luxury Research

Ich hoffe, ich trete niemandem auf die Füße, aber ich würde sagen im Luxusbereich ist die Marke das allerwichtigste Asset überhaupt. Kaum ein anderer Bereich kann sagen, dass die Marke dermaßen teuer ist, den Kunden dermaßen „teuer zu stehen kommt“ weil der große Unterschied beim Luxus – auch in Abgrenzung zu Premiumprodukten – ist, dass oft schon die Marke an sich mir ein gewisses Leistungsattribut ist und darüber auch eine Relation besteht zwischen den funktionalen oder ökonomischen Wert des Gutes, der Marke und dem Preis den man bezahlt.